
Geld vom Bundesland für Ihren Treppenlift
Regionale Treppenlift-Förderungen im Vergleich
- Nutzen Sie die Fördertöpfe der Bundesländer, solange sie voll sind.
- Sparen Sie zusätzlich zum Pflegekassen-Zuschuss.
- Wir zeigen Ihnen den Weg durch den „Förderdschungel“.
Die Förderprogramme der Bundesländer von A bis Z
Jedes Bundesland bietet individuelle Unterstützung und hält spezifische Programme für Sie bereit. Hier finden Sie die aktuell wichtigsten Anlaufstellen und Programme für Ihre Treppenlift-Förderung:
Die L-Bank bietet Ihnen gleich zwei Wege: Planen Sie einen Neubau oder ist Ihre Immobilie jünger als vier Jahre? Dann nutzen Sie die Zusatzförderung für neuen Wohnraum. Damit stocken Sie Ihr Förderdarlehen um bis zu 60.000 € auf oder erhalten einen Zuschuss für die nachweisbaren Mehrkosten der Barrierefreiheit (nach DIN 18040-2).
Für die Modernisierung Ihres bestehenden Hauses gibt es die Zusatzfinanzierung Barrierefreiheit. Hier werden Einzelmaßnahmen wie der Treppenlift mit einem Kredit von bis zu 50.000 € direkt gefördert.
Im Freistaat sichern Sie sich über das „Bayerische Wohnungsbauprogramm“ handfeste finanzielle Unterstützung: Die Förderung für Treppenlifte in Bayern ist ein Baudarlehen von bis zu 10.000 €. Der große Vorteil: Es handelt sich um ein leistungsfreies (zins‑ und tilgungsfreies) Darlehen. Nach Ablauf einer Bindungsfrist von meist fünf Jahren entfällt die Rückzahlungsverpflichtung.
Wichtig ist, dass Ihr Haushaltseinkommen innerhalb bestimmter Grenzen liegt. Den Antrag stellen Sie einfach bei Ihrem Landratsamt oder der kreisfreien Stadt, bevor es mit der Umsetzung losgeht.
Die Investitionsbank Berlin (IBB) hat ihr Programm „IBB Altersgerecht Wohnen“ auf eine nachhaltige Finanzierung ausgerichtet. Anstatt kleiner Einmalzuschüsse erhalten Sie ein zinsgünstiges Darlehen von bis zu 50.000 € pro Wohneinheit. Der große Pluspunkt: Sie können bis zu 100 % der Kosten finanzieren und müssen bei Beträgen bis 50.000 € in der Regel keine Grundschuld eintragen lassen. Das macht den Weg zum barrierefreien Zuhause auch ohne großes Erspartes frei.
Brandenburg geht mit gutem Beispiel voran und bietet über die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) eines der stärksten Programme bundesweit: Für die behindertengerechte Anpassung von vorhandenem Wohnraum winkt ein geschenkter Zuschuss von bis zu 26.000 €. Dieser setzt sich aus Mitteln für bauliche Maßnahmen (bis 12.000 €) und rollstuhlgerechte Senkrechtlifte bzw. Plattformlifte (bis 14.000 €) zusammen. Grundvoraussetzung ist allerdings ein Grad der Behinderung von mindestens 80. Sie können dennoch versuchen, eine Ausnahme bei der ILB zu erwirken.
Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB) greift Eigenheimbesitzern mit dem Programm „Barrierefreier Umbau von selbstgenutzten Eigenheimen“ unter die Arme. Wer Barrieren abbaut, erhält bis zu 20.000 € pro Wohneinheit als Förderung. Besonders fair für Hamburger: Die Einkommensgrenzen sind hier vergleichsweise großzügig bemessen, sodass auch Familien mit mittlerem Einkommen gute Chancen auf Unterstützung haben.
In Hessen ist die Wirtschafts- und Infrastrukturbank (kurz WI-Bank) Ihre Partnerin für den behindertengerechten Umbau von selbstgenutztem Wohneigentum. Speziell für Treppenlifte oder Aufzüge können Sie einen Zuschuss von bis zu 6.500 € einplanen. Bei umfassenden Umbauten sind insgesamt sogar bis zu 15.000 € je Wohneinheit drin. Voraussetzung ist ein Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 Prozent oder ein Pflegegrad 2 oder höher. Ihren Antrag reichen Sie ganz unkompliziert bei der lokalen Wohnungsbauförderstelle ein.
Die NBank fördert unter anderem Wohneigentümer und Vermieter von Mehrfamilienhäusern bei Maßnahmen für altersgerechtes bzw. barrierefreies Wohnen durch vorwiegend zinslose Darlehen. In bestimmten Fällen sind zudem Zuschüsse von bis zu 5.000 € verfügbar. Die konkreten Fördermöglichkeiten hängen vom jeweiligen Programm und den Einkommens- bzw. Objektvoraussetzungen ab.
In NRW haben Sie gleich zwei starke Optionen über die NRW.BANK: Wenn Sie flexibel modernisieren möchten, bietet das Programm „Altersgerecht Umbauen“ zinsgünstige Kredite bis zu 50.000 € für Barrierereduzierung. Noch attraktiver wird es mit der Wohnraumförderung für Menschen mit Behinderungen: Hier unterstützt Sie das Land bei der Modernisierung von Wohneigentum mit besonders zinsgünstigen Darlehen und hohen Tilgungsnachlässen (Teilschuldenerlass). So wird der Treppenlift in NRW durch staatliche Hilfe am Ende deutlich günstiger für Sie.
Die Sächsische Aufbaubank (SAB) bietet mit der Förderung zur Wohnraumanpassung für mobilitätseingeschränkte Personen eine der besten Hilfen bundesweit: Sie erhalten einen Zuschuss von 80 % der förderfähigen Kosten, maximal jedoch 4.000 €. Für Rollstuhlfahrer mit dem Merkzeichen „R" erhöht sich dieser Betrag sogar auf bis zu 10.000 €. Beziehen Sie Sozialleistungen, übernimmt das Land sogar 100 % der Kosten – bis zu 5.000 € für barrierereduzierten Wohnraum bzw. 12.500 € bei uneingeschränkter Rollstuhlnutzung. Wichtig: Die Mindestförderhöhe beträgt 1.500 €. Da es sich um einen echten Zuschuss handelt, reduziert sich Ihr Eigenanteil in Sachsen auf ein absolutes Minimum.
Mit dem Thüringer Barrierefreiheitsförderprogramm (ThüBaFF) übernimmt das Land bis zu 5.000 € speziell für den Einbau eines Treppenlifts, Aufzugs oder einer Rampe. Für das Programm gab es in der Vergangenheit aufgrund hoher Nachfrage einen zeitweisen Antragsstopp – schnell sein lohnt sich hier im Zweifel.
Regionale Förderprogramm im Schnellvergleich
| Bundesland | Förderart | Max. Förderhöhe | Wichtigste Voraussetzung |
|---|---|---|---|
| Baden-Württemberg | Kredit / Zuschuss | bis 60.000 € | Fokus auf Neubau oder Modernisierung; Programmunterschiede beachten |
| Bayern | Leistungsfreies Darlehen | bis 10.000 € | Einkommensgrenzen; meist 5 Jahre Bindungsfrist |
| Berlin | Zinsgünstiger Kredit | bis 50.000 € | Finanzierung bis 100% möglich; oft keine Grundschuld bis 50.000 € erforderlich |
| Brandenburg | Geschenkter Zuschuss | bis 26.000 € | In der Regel GdB ≥ 80 für volle Förderung; Aufteilung nach Maßnahme möglich |
| Hamburg | Zuschuss | bis 20.000 € | Einkommensgrenzen gelten, in Hamburg vergleichsweise großzügig |
| Hessen | Zuschuss | bis 15.000 € | GdB ≥ 50 oder Pflegegrad 2 (bei Einzelmaßnahmen oft bis 6.500 €) |
| Niedersachsen | Kredit / Zuschuss | bis 5.000 € (Zuschuss) | (Zuschuss) Abhängig von Einkommen und Objekt; Programmabhängige Regelungen |
| NRW | Kredit + Tilgungsnachlass | bis 50.000 € | Teilschuldenerlass / Tilgungsnachlässe möglich bei behindertengerechter Modernisierung |
| Sachsen | Zuschuss (bis 100 %) | bis 12.500 € | Hohe Boni für Rollstuhlfahrer (Merkzeichen R) und Sozialleistungsempfänger; Mindestförderhöhe beachten |
| Thüringen | Zuschuss | bis 5.000 € | Haushaltsbegrenzte Mittel; Programme können zeitweise ausgesetzt sein |
Treppenlift von der Pflegekasse: Ihr Weg zum Bestpreis
Regionale Förderung ist kein Einzelkämpfer. Fragen Sie bei der zuständigen Stelle nach, ob Sie die Landesmittel mit dem Zuschuss der Pflegekasse kombinieren können.
Tipp: Nutzen Sie unseren kostenlosen Vergleich – wir vermitteln Ihnen Anbieter, die Erfahrung mit Förderanträgen haben.
Häufige Fragen zur regionalen Unterstützung
Das hängt von Ihrem Wohnort ab. Beispiele sind:
- NRW.BANK in Nordrhein-Westfalen
- IFB Hamburg in Hamburg
- BayernLabo in Bayern
- L-Bank in Baden-Württemberg
- WI-Bank in Hessen
- NBank in Niedersachsen
- SAB in Sachsen
Welche Förderung tatsächlich passt, richtet sich nach Wohnort, Maßnahme und individuellen Voraussetzungen.
Einige Beispiele zur Orientierung:
- In Hamburg fördert die IFB Hamburg barrierefreie Umbaumaßnahmen mit bis zu 16.480 € pro Wohnung
- In Bayern unterstützt die BayernLabo barrierefreie Umbauten mit bis zu 10.000 € pro Maßnahme
- In Hessen bietet die WI-Bank Zuschüsse von bis zu 6.500 €
- In Sachsen fördert die SAB rollstuhlgerechte Wohnraumanpassungen mit bis zu 10.000 € Zuschuss
- In Nordrhein-Westfalen sind über die NRW.BANK Förderdarlehen mit Tilgungsnachlass von bis zu 50 % möglich
- In Baden-Württemberg vergibt die L-Bank Förderdarlehen für barrierefreies Bauen und Umbauen
- In Niedersachsen bietet die NBank Förderdarlehen und ergänzende Sozialzuschüsse
Die genannten Beträge dienen nur der Orientierung. Förderprogramme, Bedingungen und Zuschusshöhen können sich jederzeit ändern. Verbindlich sind immer die aktuellen Angaben der jeweiligen Förderstelle.
Viele Landesbanken fördern auch gebrauchte Anlagen, solange ein Fachbetrieb die Montage übernimmt und die Sicherheit sowie Gewährleistung garantiert sind. Da gebrauchte Lifte ohnehin günstiger sind, sparen Sie hier gleich doppelt. Fragen Sie am besten direkt bei der zuständigen Stelle nach den genauen Konditionen der Förderung.
Das kommt ganz auf das jeweilige Programm an. Echte Zuschüsse (wie beim ThüBaFF in Thüringen oder der SAB in Sachsen) sind quasi geschenktes Geld, das Sie behalten dürfen. Darlehen (wie bei der IBB in Berlin oder der NRW.BANK) sind Kredite, die Sie zu sehr günstigen Zinsen zurückzahlen. Ein Sonderfall ist Bayern: Hier startet die Hilfe als Darlehen, bei dem nach einer Frist die Rückzahlungspflicht wegfällt.
Keine Panik! Manche Programme pausieren gegen Ende des Jahres, wenn das Budget aufgebraucht ist. In diesem Fall lohnt es sich oft, bis zum Januar zu warten – dann werden die Töpfe meist neu befüllt. Bleiben Sie optimistisch, wir finden gemeinsam den richtigen Zeitpunkt für Ihren Antrag.
Nicht zwingend. Oft reicht ein ärztliches Attest oder der Nachweis eines Pflegegrades aus, um die Notwendigkeit des Lifts zu belegen. Ein offizieller Grad der Behinderung (GdB) ist zwar hilfreich, aber längst nicht bei jedem Programm Pflichtvoraussetzung.
Manche Bundesländer haben eine Mindestförderhöhe. In Sachsen muss die Förderung beispielsweise bei mindestens 1.500 € liegen, damit der Antrag bearbeitet wird. Kleinere Maßnahmen unter dieser Grenze müssen Sie meist selbst tragen oder über andere Fördermöglichkeiten decken.
Hinweis: Da sich Förderrichtlinien auch mal kurzfristig ändern können, ist ein kurzer Anruf bei der jeweiligen Förderbank Gold wert. Die Berater dort sind meist sehr hilfsbereit und sagen Ihnen sofort, ob Ihr Projekt aktuell in den Fördertopf passt.
Jetzt Treppenlift-Angebote finden & sparen!
Gemeinsam finden wir den besten Weg zu mehr Barrierefreiheit in Ihrem Zuhause. Entdecken Sie passende Lösungen aus über 30 Modellen von Top-Marken – transparent und auf Ihr Budget abgestimmt.
Ihre Vorteile
Top Marken mit Exklusiv Rabatt (inkl. dem Marktführer Lifta)
100% kostenloser und transparenter Vergleich
Exklusive Angebote für jeden Treppenlift- oder Hauslift-Bedarf
Sparen Sie bares Geld durch klugen Vergleich